Regina (26) teilt mit euch ihre Top 5 Tipps für deine Stipendienbewerbung

Regina ist 26 Jahre alt und hat für ihr Bachelor- und Masterstudium zwei Stipendien erhalten. Im Folgenden teilt sie mit euch ihre Top 5 Tipps für den Bewerbungsprozess. 

1)    Plane genug Zeit ein

Der Bewerbungsprozess dauert oft einige Zeit, daher ist es empfehlenswert, mit der Vorbereitung mindestens ein Jahr vorher zu beginnen.

2)    Unterschätze deinen Lebenslauf nicht

Alle deine Tätigkeiten, wie klein sie für dich auch scheinen mögen, sind wertvoll. Wenn du z.B. deinen Eltern bei administrativen Tätigkeiten oder deinen Geschwistern bei den Hausaufgaben hilfst, zeigt dass deine organisatorischen und pädagogischen Fähigkeiten. Das solltest du unbedingt aufnehmen.

3)    Suche dir Unterstützung 

Sei es für dein Motivationsschreiben, deine Präsentation oder dein Bewerbungsgespräch. Such dir Leute, die dir Tipps geben können. Es gibt z.B. Angebote von Arbeiterkind und Netzwerk Chance, Die SWAANS Initiative bietet zudem Coachings und Seminare zu diesem Thema an.  

4)    Gib nicht auf

Gib nicht auf, falls es nicht auf Anhieb klappt. Es gibt so viele Programme. Neben den klassischen allgemeinen oder politischen Stipendien, werden auch viele Nischen-Stipendien angeboten. Es gibt z.B. den BMBF Stipendienlotse, wo ihr nach einem passenden Programm suchen könnt.

5)    Einstieg jederzeit möglich

Eine Ergänzung zu meinem vorherigen Punkt. Auch wenn es nicht direkt zum Studium- oder Semesterbeginn klappt, kannst du dich jederzeit für ein Stipendium bewerben.

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Weddings Geflüchtete

Seit dem 24. Februar. 2022 herrscht wieder Krieg in Europa. Oder zumindest das Europa, von dem keiner wirklich redet, aber dazu gleich mehr. Russland führt offiziell und öffentlich einen Krieg in der Ukraine, um das bis dato unabhängige Land für sich zu gewinnen. Die Welt ist seitdem komplett erschüttert. Es wird hitzig über die steigenden Ölpreise diskutiert, die Wehrfähigkeit wird wieder in Erwägung gezogen und es wird vor allem ganz viel auf die Krise der Geflüchteten aufmerksam gemacht. Mehr als je zuvor. In Bahnhöfen warten Menschen mit Hilfspaketen, alle sind an ihren gelben Hilfsjacken einfach zu erkennen und der Wille, viele flüchtende Familien, Frauen und Kinder aufzunehmen, ist auch größer als erwartet.

Russland-Ukraine Konflikt – ein Kommentar von André L.

Seit knapp einem Monat sind wir Zeugen einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine. Weltweit herrscht Konsens darüber, dass es sich um einen völkerrechtswidrigen und unnötigen Krieg handelt, der schnellstmöglich beendet werden muss. Die Bevölkerung der Ukraine erhält weltweit Solidaritätsbekundungen und es ist traurig zu sehen, wie ein unabhängiger Staat von politischen Großmächten lediglich als Spielball betrachtet wird. Was noch deutlich auffällt ist, dass viele Staaten, insbesondere aus dem globalen Süden, zwar zum Frieden aufrufen und auch Solidaritätsbekundungen mit der ukrainischen Bevölkerung abgeben, es aber konsequent vermeiden, das westliche Narrativ zu diesem Konflikt unkritisch zu übernehmen.

Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge

Menschen, die vor etwas flüchten, tun dies in der Regel nicht freiwillig. Eine Flucht wird von diversen Faktoren ausgelöst, die das Leben am Herkunftsort nicht mehr lebenswert machen. Die Bekämpfung von Fluchtursachen sollte daher eine globale Anstrengung sein. Bedauerlicherweise wird im Westen eher über Maßnahmen diskutiert, wie Menschen an einer erfolgreichen Flucht gehindert werden können, statt durch konstruktive Außen- und Wirtschaftspolitik gegen die Fluchtursachen vorzugehen.

Somaliland – das Land von dem die wenigsten wissen

Somaliland eine autonome Region im Nordwesten Somalias, welche am 18. Mai 1991 ihre Unabhängigkeit einseitig ausrief. Es ist die Heimat von rund vier Millionen Menschen, wovon ca. die Hälfte nomadisch lebt. Der Staat verfügt zwar über eine eigene Währung, Regierung und kontrolliert seine Grenzen eigenständig, dennoch wird Somaliland international nur von Taiwan anerkannt. Das junge Land machte in den letzten 30 Jahren erhebliche Fortschritte und wirft mit seiner Erfolgsgeschichte kritische Fragen im Hinblick auf die westliche Entwicklungshilfe auf.

Geflüchtete aus Unterkunft entfernt

In Luxemburg nimmt die Solidarität für Menschen, die aus der Ukraine flüchten, nun skurrile Ausmaße an. Laut Medienberichten wurden über 50 Menschen aus der Asylunterkunft SHUK (Structure d’hébergement d’urgence au Kirchberg) in Kirchberg in Luxemburg vertrieben, um Platz für ankommende Menschen aus der Ukraine zu schaffen. Die betroffenen Menschen fragen sich nun “Wo sind unsere Menschenrechte?”.