Hautpflege 101: So stellst du dir eine minimalistische Gesichtspflegeroutine zusammen

Die Auswahl an Gesichtspflegeprodukten ist mittlerweile endlos. Jedes Produkt verspricht eine reine und strahlende Haut. Bevor du dich jedoch auf die Suche nach den perfekten Produkten begibst, ist es sinnvoll, zunächst deinen Hauttypen zu kennen. Nur so kannst du deine Pflege optimal auf die Bedürfnisse deiner Haut abstimmen. 

Über YouTube, Instagram und Co. werden wir ständig mit neuen Produkten konfrontiert, die sich als Wundermittel präsentieren. Schnell sammeln sich zig verschiedene Pflegeprodukte im Badezimmer an. Dabei kann es zu einer Überpflegung der Haut, auch periorale Dermatitis genannt, kommen. Denn zu viele unterschiedliche Produkte können die Haut reizen und strapazieren. 

Eine minimalistische Pflegeroutine verringert das Risiko der Überpflegung und begünstigt einen bewussten Einkauf von Produkten. Wenige Produkte, die perfekt auf die eigene Haut abgestimmt sind. Im Folgenden befassen wir uns mit der täglichen Pflege, die aus nur vier Schritten besteht.

1.      Schritt: Reinigung

Die tägliche Reinigung ist die Basis für schöne Haut. Als äußere Schutzhülle ist unsere Haut vielen Faktoren ausgesetzt. Es ist wichtig, die Rückstände von Schmutz, Make-up und Talgüberschuss zu entfernen. Durch die gründliche Reinigung kann die anschließende Pflege besser aufgenommen werden.

Bei der Wahl der Gesichtsreinigung solltest du dich an deinen Hauttypen orientieren. Für fettige und ölige Haut eignet sich ein Reinigungsgel. Es genügt, wenn die Haut zwei Mal am Tag gereinigt wird, um eine übermäßige Talgproduktion zu vermeiden. Für trockene und empfindliche Haut bietet sich ein Reinigungsöl oder eine sanfte Reinigungsmilch an.

2.      Schritt: Serum

Nach der Reinigung folgt die gezielte Pflege in Form eines Serums. In diesem Schritt werden konzentrierte Wirkstoffe eingesetzt, um auf die individuellen Hautbedürfnisse einzugehen. Zum Beispiel können Seren, die Wirkstoffe wie Vitamin C, Azelainsäure oder Arbutin enthalten, gezielt gegen Hyperpigmentierung verwendet werden. Das Serum muss dabei nicht zwingend auf das gesamte Gesicht aufgetragen werden. Es reicht, wenn es für die lokalen Problemzonen verwendet wird. Seren besitzen nämlich sehr kleine Moleküle, die tief in die Hautschichten eindringen können und sollten daher vor der Pflegecreme aufgetragen werden.

3.      Schritt: Feuchtigkeitspflege

Die tägliche Feuchtigkeitspflege ist ein essenzieller Schritt, um den Feuchtigkeitshaushalt der Haut aufrechtzuerhalten. Wir möchten unsere Haut nicht nur mit Feuchtigkeit versorgen, sondern sie auch vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Auch hier ist wieder der Hauttyp ausschlaggebend für die Wahl der passenden Pflegecreme. Bei trockener Haut bietet sich eine feuchtigkeitsspendende und rückfettende Creme gut an. Fettige Haut hingegen bevorzugt eher leichte Feuchtigkeitscremes, die mattierend wirken.

Die Haut um die Augen herum ist wesentlich dünner als im restlichen Gesicht. Die Augenpartie zählt zu dem empfindlichsten und trockensten Bereich des Gesichts. Daher benötigt sie viel Feuchtigkeit. Besonders effektiv sind Pflegeprodukte, die Glycerin, Hyaluronsäure und Panthenol enthalten.

4.      Schritt: Schutz

Nach der Reinigung und Pflege solltest du deine Pflegeroutine tagsüber mit einem Sonnenschutz abschließen. Sollte deine Tagescreme bereits einen Lichtschutzfaktor enthalten, kannst du diesen Schritt auslassen.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung sollten sich auch Menschen mit dunkler Haut vor Schäden durch Sonnenlicht schützen. Melanin dient zwar als körpereigener Lichtschutz vor UVB-Strahlen, aber nicht vor UVA-Strahlen, welche tief in die Hautschichten eindringen können. Besonders wer aktive Wirkstoffe gegen Hyperpigmentierung, Akne und anderen Unreinheiten verwendet, sollte nicht auf Sonnenschutz verzichten. 

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